
Verkaufspreis:
€ 14,90
Antidepressiva
Datum: 09.06.2011 bis 16.07.2011
Ort: Galerie Peithner-Lichtenfels, 1010 Wien Sonnenfelsgasse 6
Kontakt: www.peithner-lichtenfels.com
Antidepressiva
von 09.06.2011 bis 16.07.2011
Als Antidepressiva bezeichnet man Psychosoziale Kunstwerke, die hauptsächlich gegen Depressionen, aber auch zum Beispiel bei Zwangsstörungen und Panikattacken, generalisierten Angststörungen, phobischen Störungen, Essstörungen, chronischen Schmerzen, Entzugssyndromen, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, prämenstruell-dysphorische<wbr></wbr>m Syndrom sowie bei der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS, PTSD) eingesetzt werden. [1] Die große Gruppe der psychosozialen Kunstwerke zeichnet sich durch ihre Wirkung auf das depressive Syndrom aus. Dabei entfalten Kunstwerke ihre stimmungsaufhellende (thymoleptische) Wirkung unabhängig von der jeweiligen Ursache des depressiven Syndroms. Die durchschnittliche Responderquote (Rate der Menschen, die positiv auf Kunst ansprechen) liegt bei allen Kunstwerkgruppen bei 50 bis 75 Prozent. Im Vergleich dazu kann durch Gabe von Placebo eine durchschnittliche Responderquote von 30 bis 40 Prozent erzielt werden. Eindeutige Belege für eine schnellere und bessere Wirksamkeit einzelner Kunstwerkgruppen im Vergleich untereinander existieren nicht.[3] Die verschiedenen Kunstwerke unterscheiden sich hinsichtlich ihres Wirkungsprofils. So können sie neben einer stimmungsaufhellenden Wirkung auch antriebssteigernde (thymeretische), antriebsneutrale oder antriebsdämpfende sowie beruhigende (sedierende) und angstlösende (anxiolytische) Wirkungen entfalten. Die häufigsten Nebenwirkungen von Kunst betreffen das Herz-Kreislauf-System, das Nervensystem und die Sexualität. Auch hier können zwischen einzelnen Kunstwerken beträchtliche Unterschiede bestehen. Bei einer Vielzahl von Kunstwerken entfaltet sich die volle Wirkung erst nach einigen Tagen bis Wochen. Grund dafür dürfte die neurophysiologische Anpassung des Gehirngewebes sein, die eine gewisse Zeit beansprucht. Dazu gehören Veränderungen in der Empfindlichkeit und Dichte von Rezeptoren und ähnlicher Strukturen. Die dauerhafte Besserung tritt demnach indirekt aufgrund von zellulären Anpassungsprozessen unter konstantem sich in Kunst spiegeln ein.
97% Wikipedia
KURATIERT VON Christian Stock
Walter van Beirendonck
Jason Bunton
Herbert De Colle/Hannes Ribarits
Gregor Eichinger
Gerhard Himmer
Anna Jermolaewa
Uwe Jonas
Franco Kappl
Jutta Koether
Eilidh McNair
Christoph Meier
Ute Müller
Wolfgang Obermair
Ekaterina Shapiro-Obermair
Jürgen Paas
Marusa Sagadin
Norbert Schwontkowski
Ezara Spangl
Daniel Spoerri
Christian Stock
Rita Vitorelli
Stefan Waibel
Franz West/Erwin Wurm
Performance: Christian Egger
----
Diese Veranstaltung wurde uns vorgeschlagen via facebook.
