
Verkaufspreis:
€ 14,90
Wiener Secession
Friedrichstraße 12
1010 Wien
Wien
Tel.: + 43 1 587 53 07
Fax: + 43 1 587 53 07 –34
office(at)secession.at
www.secession.at
Öffnungszeiten: Di–So 10:00– 8:00
Eintrittspreise: 8,50 Euro, Gruppen (ab 8 Personen) pro Person 5,50 Euro, Schüler, Studenten, Senioren 5 Euro, Gruppen ermäßigt (ab 8 Personen) pro Person 3,50 Euro
Öffentliche Verkehrsmittel: U1, U2, U4 Karlsplatz
Führungen: Sa 15:00 und So 11:00 zuzüglich Eintrittspreise pro Person 1,50 Euro, Führungen nach Vereinbarung 35 Euro, für Schülergruppen 25 Euro
Beschreibung: Die Vereinigung bildender KünstlerInnen Wiener Secession wurde 1897 gegründet. 1898 wurde das Gebäude nach Plänen von Joseph M. Olbrich fertiggestellt. Die Secession ist das älteste, ausdrücklich der zeitgenössischen Kunst gewidmete, unabhängige Ausstellungshaus. Der Leitspruch über dem Portal „Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre Freiheit“ des Kunstkritikers Ludwig Hevesi beschreibt heute wie vor 100 Jahren das Selbstverständnis der KünstlerInnenvereinigung. In dieser Tradition werden jedes Jahr 12 bis 15 Ausstellungen in der Secession produziert. Grundlegende Anliegen sind die Präsentation aktueller Entwicklungen der österreichischen und internationalen Kunst sowie die Bereitschaft zum Experiment. Über alle das künstlerische Programm betreffenden Entscheidungen stimmt der Vorstand der KünstlerInnenvereinigung – bestehend aus 13 KünstlerInnen – demokratisch ab. Insgesamt hat die Secession mehr als 300 Mitglieder, aus deren Mitte alle zwei Jahre Vorstand und PräsidentIn gewählt werden. Bei vielen Projekten bilden die architektonische Gestaltung und die Geschichte des Secessionsgebäudes einen Ausgangspunkt der künstlerischen Konzeption. Der Hauptraum der Secession verkörpert das Ideal eines gleichmäßig durch Oberlicht ausgeleuchteten Ausstellungsraums. Er wird oft als erster „White Cube“ der Kunstgeschichte bezeichnet. Das Besondere am Entwurf Olbrichs ist die zweifache Filterung des Lichts, das durch das zeltartige Dach hineinfällt. Die Ausstellungsarchitektur war für die Secessionisten von zentraler Bedeutung. Bei der Generalsanierung Mitte der 80er Jahre wurden mit der Galerie und dem Grafischen Kabinett zusätzliche Ausstellungsräume geschaffen. Als Leihgabe des Belvedere wird in einem eigenen Raum der Beethovenfries von Gustav Klimt, des ersten Präsidenten der Secession, gezeigt.

