
Verkaufspreis:
€ 14,90
Salzburger Barockmuseum
Mirabellplatz 3
5020 Salzburg
Salzburg
Tel.: +43 662 87 74 32
Fax: +43 662 87 74 32-17
office(at)barockmuseum.at
http://www.barockmuseum.at
Öffnungszeiten: Mi–So, Feiertag 10:00–17:00 Juli und August: Di–So, Feiertag 10:00–17:00
Eintrittspreise: Euro 4,50, ermäßigt Euro 3,70
Öffentliche Verkehrsmittel: 1, 3, 5, 6, 25 Mirabellenplatz
Führungen: Sa 14:00 und nach Vereinbarung
Beschreibung: Das Salzburger Barockmuseum ist das einzige europäische Museum, das ausschließlich der „Geburt eines Kunstwerkes“, dem Entwurf, gewidmet ist. Warum? – Weil es diese Entwürfe sind, in denen sich der primäre schöpferische Moment widerspiegelt: Noch frei von allen späteren Vorgaben folgt der Künstler dem spontanen Einfall. Insofern sind diese Skizzen als „Originale der Originale“ anzusehen. Besonders das von aller sinnlichen Dramatik begeisterte 17. und 18. Jahrhundert schätzte und sammelte solche Schauspiele kühner Virtuosität. Daher ist es oft schwer zu unterscheiden, ob die Skizzen als solche gezielt für Sammler geschaffen wurden oder ob sie als Erinnerung zur Weiterverwendung im Werkstattbetrieb dienten. Der ersten Idee (Handzeichnung) folgte dann ein Entwurf in Öl oder Holz bzw. Ton – der „Bozzetto“ – oder gar ein „Modello“ als vollendetes Kunstwerk im kleinen Maßstab. Die ehemalige Privatsammlung von Kurt und Else Rossacher wurde 1970 gestiftet. Seit 1973 als Salzburger Barockmuseum geführt, umfasst sie fast 200 Bozzetti und 150 Handzeichnungen. Von etwa 50 Arbeiten sind die Ausführungen bekannt. Manchmal ist das Kunstwerk selbst zerstört, sodass heute der Entwurf die einzige Quelle für unser Wissen darüber ist. Zu den wichtigsten ausgestellten Künstlern zählen: Luca Giordano, Peter Paul Rubens, Giambattista Tiepolo, Joh. Michael Rottmayr, Paul Troger, Joh. Martin Kremserschmidt, Franz A. Maulbertsch und die Bildhauer Gianlorenzo Bernini, Michael Zürn d. J., Ignaz Günther und Joh. Baptist Straub. In der grafischen Sammlung sind Carlo Carlone, Martino Altomonte, Daniel Seiter, F. A. Dirr und J. A. Feuchtmayr hervorzuheben. Das Museum zeigt drei bis vier Sonderausstellungen im Jahr. Es befindet sich im ehemaligen Orangeriegebäude des Mirabellgartens. Aufgrund seiner so glücklich gewählten Lage am Garten von Schloss Mirabell – mit dem Ausblick auf das barocke Stadtbild – erlebt und spürt man in diesem Museum ganz unmittelbar den impulsiven Geist des Barock.

