
Verkaufspreis:
€ 14,90
Museum Liaunig
Neuhaus 41
9155 Neuhaus
Kärnten
Tel.: +43 4356 211 15
Fax: +43 4356 211 15-25
office(at)museumliaunig.at
www.museumliaunig.at
Öffnungszeiten: Ausschließlich im Rahmen von Führungen nach Terminvereinbarung zu besichtigen.
Eintrittspreise: Gruppenführungen (10–20 Personen): 12 Euro pro Person
Führungen: Mi–So nach Vereinbarung. Dauer: Moderne Kunst: rund 1,5 Stunden, Sammlung Gold der Akan rund 45 Minuten
Beschreibung: Ein neues Museum für Österreichs Moderne. Das von querkraft kühn konzipierte Museum des Industriellen und Kunstsammlers Herbert W. Liaunig zeigt auf einer Ausstellungsfläche von rund 3200 m2 (große Ausstellungshalle, Grafikraum und Schaudepot) eine umfangreiche Sammlung zeitgenössischer Kunst sowie – als herausfordernden Kontrapunkt zur Moderne – die künstlerisch und ethnologisch einzigartige Sammlung afrikanischen Goldes, die in einem eigens dafür entwickelten Annex unter der Erde (350 m2) besichtigt werden kann. „Mit der Eröffnung des Museums erfüllt sich ein langgehegter Wunsch unserer Familie, ein adäquates Ambiente für unsere Sammlungen zu schaffen“, so Dkfm. Herbert W. Liaunig, der das Privatmuseum zur Gänze aus eigenen Mitteln finanziert hat. In seiner Konzentration auf wesentliche Entwicklungsverläufe österreichischer Kunst nach 1950 schließt das Museum, das für seine langfristig wechselnden Präsentationen ausschließlich Werke aus eigenen Beständen verwenden will und zunächst keine Sonderausstellungen plant, empfindliche Lücken in der österreichischen Museumslandschaft. Liaunigs Sammlung konzentrierte sich von Beginn an auf Beispiele österreichischer Gegenwartskunst nach 1945/50. Ergänzungen dazu bilden Erwerbungen vorangehender Vertreter der modernen Klassik wie Boeckl, Berg, Frankl, Kokoschka, Anton Kolig, Thöny, Mahringer und Wickenburg (ihre Werke werden allerdings erst in einer zweiten Museumspräsentation zu sehen sein), aber auch die zuletzt getätigten punktuellen Schwerpunktankäufe von Werken ausländischer Maler und Plastiker wie Robert Motherwell, Pierre Soulages, Georges Mathieu, Tony Cragg, Matt Mullican und Anthony Caro. Im großen Schauraum auf zehn zusammenhängende Werkgruppen verteilt, finden sich auch Einzelgänger wie Nitsch und Gironcoli, Tony Cragg, Gerhard Moswitzer, die Salzburgerin Julie Hayward oder die beiden Kärntner Meina Schellander und Cornelius Kolig. Umfang der Sammlung: 2150 Werke.

