Kaiserliche Hofburg zu Innsbruck


Rennweg 1
6020 Innsbruck
Tirol

Tel.: +43 (0) 512 587186
Fax: +43 (0) 512 587186-13
hofburg.ibk(at)burghauptmannschaft.at
www.hofburg-innsbruck.at


Öffnungszeiten: Ganzjährig 9.00 - 17.00, hofburg innsbruck

Eintrittspreise: Euro 5,50, ermäßigt Euro 4

Öffentliche Verkehrsmittel: 5124, 5127 Ferdinandeum

Führungen: Führungspauschale 29,00 Führungsentgelt für nicht angemeldete Führungen ab 10 Personen (tgl. 11:00 Uhr und 14:00 Uhr) 2,20

Beschreibung: Tradition und Moderne von der Romanik bis heute.

1755 beauftragte Maria Theresia den Umbau der gotischen Hofburg zu einer monumentalen spätbarocken Residenz, die im Jahr 1770 von Konstantin vollendet wurde. Die ehemaligen kaiserlichen Prunkräume sind weitestgehend in ihrem Originalzustand mit Fresken, Wandgemälden, Bildern und Möbeln aus verschiedenen Epochen erhalten geblieben. Der Riesensaal gilt als der prächtigste Fest- und Zeremoniensaal im Alpenraum.

Die Kaiserliche Hofburg erfährt derzeit eine behutsame Sanierung und Vitalisierung der gesamten Hofburg sowie der Neubau des Eingangsbereiches zum Museum. Dafür erhielt sie bereits die Auszeichnung „Goldener Rollstuhl“ und wurde für den Staatspreis für Revitalisierung nominiert. Unter den Preisträgern konnte die Burghauptmannschaft Österreich letztlich deshalb nicht rangieren, weil dieser Preis an staatliche Betriebe nicht vergeben wird. Die Arbeiten sollen bis Anfang Mai 2010 abgeschlossen sein.

Durch die Freilegung zugeschütteter Bereiche, z.B. entlang der romanischen Stadtmauer konnten im heutigen Kellergeschoß Verbindungsgänge zwischen den Eingangsbereichen in der Hofgasse und jenem in der Herrengasse geschaffen werden. Dieser Gang verbindet auch den Barockkeller mit dem Gotischen Keller. Beide können nun als Sonderveranstaltungsflächen, aber auch als Erweiterung des Museums dienen.

Drei Durchgangsräume (Gardesaal, Riesensaal, Lothringer Zimmer) bilden ein stilvolles Rokoko-Ambiente für Veranstaltungen. Die gotische Halle im Kellergeschoß bietet eine einzigartige Raumverbindung durch ihr Kreuzgrat-Gewölbe mit sichtbarem Ziegelmauerwerk. Die Verbindung von historischer Bausubstanz mit moderner Infrastruktur ermöglicht eine sanfte, verantwortungsbewusste Nutzung des Baukörpers.

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